Running

Laufen – viel und gerne, aber nicht ohne…

2. April 2017

Hast du auch Utensilien, die dich bei jedem Lauf begleiten? Ich habe immer ein paar Dinge dabei, auf die ich nicht verzichten mag. Sie sind bei jedem Lauf am Start! 🙂 Wenn ich normal das Haus verlasse, lautet mein Check „Handy, Portemonnaie, Schlüssel“. Dann kann ich die Haustür beruhigt nach mir zuziehen. Beim Laufen geht´s bei mir nicht ohne:

Musik

Ich liebe es im Rhythmus der Musik zu laufen. Irgendwie gibt mir das ein Gefühl der Leichtigkeit und Freiheit. Ich höre die Musik per Handy. Das heißt, egal wie voll mein Akku ist, kurz vor dem Lauf schließe ich mein Handy nochmal an den Strom an. Sicher ist sicher! Zu oft hatte ich schon den Fall (meistens in der kalten Jahreszeit, wo das Smartphone ohnehin Probleme mit der Kälte hat), dass der Akku irgendwann schlapp gemacht hat. Und das hasse ich wirklich! Dann macht es mir keinen Spaß mehr. Und es ist schon vorgekommen, dass ich so ungeplant wieder den Rückweg angetreten bin.

Laufapp

Auch wenn ich meine Läufe nicht akribisch auswerte, möchte ich sie dennoch schwarz auf weiß sehen. Auf der einen Seite freue ich mich, wenn ich das Training abgeschlossen habe und mir die freundliche Stimme der Laufapp über meine erledigte Einheit berichtet. Auf der anderen Seite kontrolliere ich mich so auch selbst. Nach dem Motto „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“. 😉 Manchmal habe ich gar nicht so den Überblick, wann ich in der Woche gelaufen bin. Dann ist es einfach praktisch, dass ich das ganz rasch in dem Verlauf meiner App nachsehen kann. Und so sehe ich eben auch sehr schnell, wenn ich vielleicht etwas weniger gelaufen bin! Was mich zugleich wieder motiviert noch schnell eine Runde zu drehen.

Bonbon oder Traubenzucker

Zu Beginn meines Läuferlebens hatte ich relativ schnell ein Schlüsselerlebnis, auf Grund dessen ich nun immer ein Bonbon oder Stück Traubenzucker dabei hab. Ich brauch es nie, aber es gibt mir ein sicheres Gefühl. Als ich mit dem Laufen angefangen habe, habe ich in München gewohnt und meine Stammstrecke verlief durch den Westpark. Der Westpark ist in einen Westteil und einen Ostteil aufgeteilt, die durch eine Brücke miteinander verbunden sind. Zunächst bin ich nur im Westteil gelaufen. Dann wollte ich meine Distanz vergrößern und bin auch im Ostteil gelaufen. Und wie es dann so kommen musste, hab ich mich doch direkt ein bisschen verlaufen. Der Laufumfang wurde so also noch länger als geplant. Zudem lief ich in der Dämmerung, was meinen Augen und meinem Kopf sowieso nicht gut tut, und dann wurde mir auf einmal ganz schwummerig. Ich musste mich ein paarmal hinsetzen. Ich habe gemerkt, dass ich einfach unterzuckert war. Irgendwie habe ich mich noch nach Hause geschleppt…aber seitdem bin ich für solche Fälle gerüstet.

Taschentuch

Ein Tempo brauche ich eigentlich nur bei wirklich kalten Temperaturen. Und dies sogar meist erst zum Ende des Laufes hin! Trotzdem habe ich immer ein Tempo einstecken 🙂

Schlüssel

Der Schlüssel ist hier natürlich auch etwas, dass ich definitiv nicht vergessen darf. Einmal bin ich mit dem falschen Haustürschlüssel losgelaufen… Gemerkt hatte ich es erst, als ich fertig war, nass geschwitzt vor der Haustür stand und versucht hab den Schlüssel irgendwie darein zu kriegen. Zum Glück war mein Freund noch zu Hause… Zusammengefasst gibt es bei mir also immer den Check: Handy, Kopfhörer, Schlüssel, Tempo, Bonbon! Und dann kann es losgehen 🙂

Wenn ich einen langen Lauf mache und es heiß ist, stecke ich mir auch noch etwas Kleingeld ein. Damit ich mir zur Not unterwegs noch etwas zu trinken kaufen kann!

Hast du auch so Macken? Ich bezeichne es grade mal bewusst als Macke, weil die Hälfte meiner Dinge sind nur was für die Psyche und kommen auch gar nicht zum Einsatz. Aber trotzdem sind sie meine ständigen Wegbegleiter beim Laufen…

 

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1 Comment

  • Reply Liam Alexander Colman 15. April 2017 at 14:37

    Brauche auch immer meine App und ein Pulsgurt. Hauptsächlich aus Interesse, ich muss aber noch lernen, die Daten etwas besser zu interpretieren!

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