Running

Asphalt- oder Naturboden?

20. März 2017
Laufuntergrund

Als ich mir meine ersten Laufschuhe kaufen wollte, fragte mich der Fachberater zunächst auf welchem Untergrund ich laufe. Zu dem Zeitpunkt kannte ich noch nicht die riesige Auswahl an den unterschiedlichsten Laufschuhen, die es zur Unterstützung des eigenen Laufstils und für die verschiedenen Bodenbeläge gibt. Generell will ich nicht befürworten unendlich viel Geld in Schuhe zu investieren. Aber wenn du schon mal ein paar Probleme hattest, wirst du sehen, wie viel das richtige Equipment bewirken kann. Zumindest war dies bei mir der Fall. Meine ersten Laufversuche machte ich mit Standard Hallenturnschuhen. Ein großer Fehler. Es hat nicht lang gedauert, bis ich Probleme mit den Knien und nicht nur eine Schleimbeutelentzündung hatte.

Daher möchte ich heute auf verschiedene Laufuntergründe eingehen. Welche Vor- und Nachteile sie haben und welche Auswirkungen sie auf die Anforderungen an das richtige Schuhwerk haben.

Asphalt

Laufen Asphalt

Ich laufe sehr gerne auf Asphalt. Asphalt ist ein harter Untergrund, der nicht nachgibt. Dies ergibt einen relativ gleichmäßigen Laufrhythmus. Da ich etwas zum Umknicken neige, fühle ich mich auf solch festen Boden am sichersten.

Es heißt, es sei nicht gut für die Gelenke auf Asphalt zu laufen. Die Begründung ist die feste Stoßbewegung. Aber hier unterstützt die schon eingangs erwähnte Ausrüstung. Denn der Laufschuh sollte nicht nur auf deinen Laufstil ausgerichtet sein, sondern auch auf den Untergrund. Durch die Dämpfung des Schuhes kann also die Stoßbelastung bis zu einem gewissen Grad kompensiert werden.

Auf der anderen Seite wird Läufern, die Probleme mit der Achillessehne oder dem Schienbein haben, eher dazu geraten auf härteren Böden zu laufen. Denn je gleichmäßiger der Laufrhythmus ist, desto weniger werden diese Problemzonen belastet.

Apropos Asphalt, da fallen mir doch noch direkt „befahrene Straßen“ ein. Wenn du auf befahrenen Straßen läufst, laufe gegen den Verkehr. Denn so hast du selbst noch die Möglichkeit seitlich auszuweichen, wenn du das Gefühl hast ein Auto würde dich nicht richtig erkennen. Sobald die Dämmerung eintritt oder auch bei schlechten Sichtverhältnissen trage auffällige Laufbekleidung und rüste dich am besten mit Leuchtweste und Stirnlampe. 🙂

Naturboden

Laufen Waldboden

Der natürliche Untergrund ist in der Regel nicht so hart und eben wie Asphalt. Feld- und Waldwege, Wiesen und Trails sind typische Beispiele für natürliche Laufuntergründe. Durch die fehlende Härte haben Naturböden eine gute Dämpfung, weshalb es auch nicht so stark auf die Gelenke geht. Daher brauchst du hier bei deinen Laufschuhen auch nicht so eine starke Dämpfung. Ich finde es wunderschön, im Wald zu laufen! Mit jedem Atemzug rieche ich die Natur noch etwas intensiver. Je nach Jahreszeit variiert der Duft nach vermodernden Nadeln und Blättern, nach Moos, nach Pilzen, nach Erde und einfach nach frischer, sauberer Luft. Allerdings muss ich im Wald und auf Feldwegen auch sehr aufmerksam laufen, denn so eine Wurzel, Löcher im Boden oder große Steine können schnell mal zum Verhängnis werden.

Wie ergeht es dir dabei? Ich freue mich auf deine Erfahrungen in den Kommentaren 🙂

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3 Comments

  • Reply Steffi 30. März 2017 at 2:43

    Ich liebe die Trampelpfad. Wenn ich allerdings viel Strecke mache, bleibe ich vornehmlich auf festeren, ebenerem Grund wie Feld- oder Waldwege. Alle laufe ich mit dem selben Schuh, es sei denn durch Regen oder Schnee wird es zu moratschig uns glatt, da werden die Crosser rausgeholt. Vor sechs Wochen hat mich eine Sprunggelenksfraktur ereilt, wie es sich in Zukunft verhält, bleibt abzuwarten. Auf meine Trampelpfade kan ich sichert nur schwer verzichten. 😊

    • Wiebke
      Reply Wiebke 30. März 2017 at 7:38

      Liebe Steffi, erst einmal wünsche ich dir gute Besserung! Ich hoffe, dass alles gut verheilt und du keine Einschränkungen haben wirst! 🙂 Was hast du denn für Crosser, wenn ich fragen darf? 🙂

  • Reply Fabian Aschauer 15. April 2017 at 22:12

    Hey, toller Beitrag!
    Ich persönlich laufe am liebesten auf Naturboden bzw. in Wäldern. Ich finde, wie du ja schon beschrieben hast, das es nicht so hart ist wie am Asphalt und das ist viel angenehmer beim laufen 🙂

    Beste Grüße Fabian

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