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April 2017

Running, Sportswear

Laufschuhe – ADIDAS SUPERNOVA

18. April 2017
Adidas Supernova Sequence 9 auf Baum

Laufschuhe sind heutzutage das Wichtigste für einen Läufer. Verschiedene Stützen, die Dämpfung, unterschiedliche Breiten, Wettkampfschuhe, Trainingsschuhe, Trailschuhe etc. – für jeden Bedarf gibt es ein spezielles Paar. Bei solch einer Auswahl kommt man aus dem Staunen und aus dem „haben-wollen“ kaum heraus! 🙂

Ich habe mir vor kurzem den Adidas Supernova Sequence 9 gekauft. Nachdem ich nun einige Kilometer mit ihm zurückgelegt habe, wird es Zeit darüber zu berichten. 🙂 Vorab, es handelt sich nicht um den neuesten Laufschuhe von Adidas. Ich wollte mich langsam an die Laufschuhe des Herstellers herantasten. Denn bisher habe ich Schuhe von Saucony, Mizuno und Asics getragen. Ich war und bin auch hochzufrieden mit der Qualität dieser Marken! Aber ich habe mich etwas an deren Design satt gesehen, so dass ich etwas Abwechslung in mein Repertoire bringen wollte.

Generell wusste ich bereits im Vorfeld, dass der Schuhe zu meinem Laufstil passt, da ich einen Vorgänger schon an- und ausprobiert hatte. Im Sale bin ich nun wieder auf den Supernova aufmerksam geworden. Da konnte ich einfach nicht widerstehen. 🙂 Ich gebe ansonsten auch gern Geld für gutes Schuhwerk aus. Im Normalfall sind das meist zwischen 90€ und 170€. Nicht gerade wenig, aber das sind mir meine Gelenke und Knochen definitiv wert!

Die Stärken des Supernova Sequence 9

Bei dem Supernova Sequence 9 handelt es sich um einen Stabilitätsschuhe aus dem Hause Adidas. Hervorzuheben ist unter anderem die sogenannte Stableframe-Konstruktion, die dem Fuß Halt gibt und eine natürliche Flexibilität ermöglicht. Die Zwischensohle, die sich der Fußform anpasst und der Überpronation entgegenwirkt. Wer beim Abrollen nach innen einknickt (das ist charakteristisch für eine Überpronation), wird in dem Stabilitätsschuhe eine ideale Passform und angenehmen Tragekomfort erfahren. Die boost-Zwischensohle begünstigt eine höhere Energierückgewinnung. Die Außensohle ist mit Gummi von Continental ausgestattet und ermöglicht eine sehr gute Bodenhaftung bei allen Wetterbedingungen. Die leichte Stretch-Web-Laufsohle aus Gummi ist leicht und elastisch. Sie begünstigt einen dynamischen Laufstil und sorgt dennoch für Stabilität.

Adidas Supernova Sequence 9 Seite

Die Fakten im Überblick

  • Gewicht: 269g (Größe 40 2/3)
  • Sprengung: 10mm
  • Schuhweite: Normal
  • Schuhart: Stabil
  • Dämpfung: Mittel
  • Obermaterial: Mesh
  • Neuartiges TORSION® System
  • Noost™ Zwischensohle
  • Stableframe-Konstruktion
  • Außensohle aus Continental™ Gummi
  • Leichte Stretch-Web-Laufsohle

Adidas Supernova Sequence 9 Sohle

Meine Lauferfahrungen

Der Supernova Sequence hat von Beginn an einen sehr guten Eindruck gemacht. Das Design war dabei natürlich nicht ganz irrelevant! 🙂 Die Schnürung ist etwas anders als ich es bisher gewohnt war. Zunächst war ich etwas skeptisch. Ich hatte das Gefühl, als müsste ich die Schuhe fester binden. Aber meine Bedenken waren unnötig. Der Schuhe saß angenehm und fest während der gesamten Läufe. Die bisherige Maximaldistanz, die ich mit dem Supernova zurückgelegt habe, betrug 12,5km. Ansonsten waren es Läufe zwischen 6- 8km.

Was den Bodenuntergrund anbelangt habe ich von Asphalt, über Schotter- bis hin zu Waldwegen alles ausgiebig getestet. Ich habe mich in den Schuhen sehr wohl und sicher gefühlt. Die versprochene Stabilität konnte ich spüren und dennoch hatte ich ein weiches, leicht federndes Gefühl. Mein erster Lauf kam mir sehr, sehr langsam vor. Ob es nun an dem neuen Schuhwerk lag oder an meiner Tagesform kann ich nicht 100%ig sagen. Beim zweiten Lauf war ich schon gleich in meinem gewohnten Laufrhythmus! Ich bin sehr zufrieden mit dem Adidas Supernova und kann ihn für Überpronierer definitiv empfehlen!

Welche Schuhe läufst du? Bist du auch ein Überpronierer und kannst eine Empfehlung aussprechen? Dann ab damit in die Kommentare 🙂

Tennis

Tennis als Ergänzung zum Laufen?

10. April 2017
Tennis Intervalltraining

Als kleines Kind haben wir zu Hause oft Tennis im TV geschaut, da mein Dad von diesem Sport begeistert war und ihn auch hobbymäßig gespielt hat. Ich habe mich anstecken lassen und war hin und weg von Steffi Graf. Ich wollte unbedingt so werden wie sie! Ich wollte Tennisspielerin werden! Und was sich ein kleines so Kind in den Kopf setzt… 😉 So hab ich mir öfters Papas Tennisschläger geschnappt und hab mit oder gegen unsere Garage gespielt (wie auch immer man es bezeichnen mag 🙂 ) Irgendwann wollte ich dann richtig spielen, im Verein. Also nahm ich an einer Schnupperstunde teil. Allerdings fand ich die Übungen total langweilig. (Denn ich hatte ja schon mal einen Schläger in der Hand gehalten… – Geduld war wohl auch als Kind schon nicht meine Stärke.) So beschloss ich, dass ich das nicht machen wollte.

Den Wunsch „Tennis spielen zu können“ habe ich aber scheinbar nicht ganz aus meinem Kopf gekriegt! So dass ich vor etwa 1 1/2 Jahren angefangen habe im Verein zu spielen. Zu dem Zeitpunkt bin ich aus der Stadt wieder aufs Land gezogen und dachte mir, auf dem Land wird es noch einigermaßen bezahlbar sein! So kam es dann, dass ich mit 30 eine neue Sportart erlernte. Ich war quasi die älteste Anfängerin im Verein. Aber, warum nicht!? Jeder hat ja mal angefangen! 🙂 Auch wenn ich es absolut nicht drauf hab – es macht mega Spaß! Auf der einen Seite ist es ein komplett anderer Sport, auf anderen Seite unterstützt mich dieser Sport aber auch beim Laufen:

 

Tennis versus Laufen als Ausgleich

Für mich ist Sport der perfekte Ausgleich zu meinem Bürojob, bei dem ich nonstop vor dem PC sitze. Faszinierend finde ich, wie unterschiedlich verschiedene Sportarten auf die Psyche und auf die Verarbeitung von Dingen wirken. Beim Laufen stöpsel ich mir meine Kopfhörer ins Ohr und laufe los. Ich verarbeite Dinge vom Alltag, oder allgemein Sachen, die mich beschäftigen. Während des Laufens fallen mir auch richtig gute Lösungen ein. Ganz anders ist es beim Tennis. Als wenn mir jemand den Schalter umlegen würde. Ich denke an nichts mehr. Ich vergesse alles um mich rum. Vielleicht liegt es daran, dass ich (versuche) mich auf meine Technik zu konzentrieren, dass ich versuche die Schläge meines Gegners zu antizipieren. Ich bin komplett im und beim Spiel. Ich bin richtig drin gefesselt, ein unbeschreiblich gutes Gefühl! 🙂

 

Tennis als Intervalltraining

Ich habe einen großen inneren Schweinehund! Der macht sich ganz stark beim Intervalltraining bemerkbar. Ich liebe es zu laufen, aber ich laufe immer schön mein gemütliches Tempo. Intervall- bzw. Tempoläufe stehen bei mir so gut wie gar nicht auf der Agenda. Auf der anderen Seite nörgele ich aber auch oft rum, weil ich schon gern ein klein wenig schneller laufen würde. Ich weiß, von nix kommt nix! Aber ich kann mich wirklich nur ganz schlecht durchringen Intervalle zu laufen.

Als ich angefangen habe Tennis zu spielen wurde ich auf einmal schneller. Das macht ja auch Sinn. Vor allem bei den Trainingsstunden merke ich dies. Die Übungen des Trainings sind charakterisiert durch das Abwechseln von hohen und niedrigen Trainingsintensitäten. Auftretende Belastungsspitzen werden durch Pausen unterbrochen. Total anstrengend aber extrem effektiv. 🙂 Zusätzlich betrachte ich das Training als wunderbare Ergänzung zum Laufen, weil ich beim Tennis die Bewegungsgeschicklichkeit und Koordination trainiere.

Wie ergeht es dir? Machst du Intervalltraining? Hast du eine weitere Sportart, die dein Lauftraining unterstützt? Vor ein paar Jahren habe ich in meinem damaligen Fitnessstudio Spinning gemacht. Ich glaube, das verursacht auch einen enormen Tempo-Boost. 🙂

Running

Laufen – viel und gerne, aber nicht ohne…

2. April 2017

Hast du auch Utensilien, die dich bei jedem Lauf begleiten? Ich habe immer ein paar Dinge dabei, auf die ich nicht verzichten mag. Sie sind bei jedem Lauf am Start! 🙂 Wenn ich normal das Haus verlasse, lautet mein Check „Handy, Portemonnaie, Schlüssel“. Dann kann ich die Haustür beruhigt nach mir zuziehen. Beim Laufen geht´s bei mir nicht ohne:

Musik

Ich liebe es im Rhythmus der Musik zu laufen. Irgendwie gibt mir das ein Gefühl der Leichtigkeit und Freiheit. Ich höre die Musik per Handy. Das heißt, egal wie voll mein Akku ist, kurz vor dem Lauf schließe ich mein Handy nochmal an den Strom an. Sicher ist sicher! Zu oft hatte ich schon den Fall (meistens in der kalten Jahreszeit, wo das Smartphone ohnehin Probleme mit der Kälte hat), dass der Akku irgendwann schlapp gemacht hat. Und das hasse ich wirklich! Dann macht es mir keinen Spaß mehr. Und es ist schon vorgekommen, dass ich so ungeplant wieder den Rückweg angetreten bin.

Laufapp

Auch wenn ich meine Läufe nicht akribisch auswerte, möchte ich sie dennoch schwarz auf weiß sehen. Auf der einen Seite freue ich mich, wenn ich das Training abgeschlossen habe und mir die freundliche Stimme der Laufapp über meine erledigte Einheit berichtet. Auf der anderen Seite kontrolliere ich mich so auch selbst. Nach dem Motto „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“. 😉 Manchmal habe ich gar nicht so den Überblick, wann ich in der Woche gelaufen bin. Dann ist es einfach praktisch, dass ich das ganz rasch in dem Verlauf meiner App nachsehen kann. Und so sehe ich eben auch sehr schnell, wenn ich vielleicht etwas weniger gelaufen bin! Was mich zugleich wieder motiviert noch schnell eine Runde zu drehen.

Bonbon oder Traubenzucker

Zu Beginn meines Läuferlebens hatte ich relativ schnell ein Schlüsselerlebnis, auf Grund dessen ich nun immer ein Bonbon oder Stück Traubenzucker dabei hab. Ich brauch es nie, aber es gibt mir ein sicheres Gefühl. Als ich mit dem Laufen angefangen habe, habe ich in München gewohnt und meine Stammstrecke verlief durch den Westpark. Der Westpark ist in einen Westteil und einen Ostteil aufgeteilt, die durch eine Brücke miteinander verbunden sind. Zunächst bin ich nur im Westteil gelaufen. Dann wollte ich meine Distanz vergrößern und bin auch im Ostteil gelaufen. Und wie es dann so kommen musste, hab ich mich doch direkt ein bisschen verlaufen. Der Laufumfang wurde so also noch länger als geplant. Zudem lief ich in der Dämmerung, was meinen Augen und meinem Kopf sowieso nicht gut tut, und dann wurde mir auf einmal ganz schwummerig. Ich musste mich ein paarmal hinsetzen. Ich habe gemerkt, dass ich einfach unterzuckert war. Irgendwie habe ich mich noch nach Hause geschleppt…aber seitdem bin ich für solche Fälle gerüstet.

Taschentuch

Ein Tempo brauche ich eigentlich nur bei wirklich kalten Temperaturen. Und dies sogar meist erst zum Ende des Laufes hin! Trotzdem habe ich immer ein Tempo einstecken 🙂

Schlüssel

Der Schlüssel ist hier natürlich auch etwas, dass ich definitiv nicht vergessen darf. Einmal bin ich mit dem falschen Haustürschlüssel losgelaufen… Gemerkt hatte ich es erst, als ich fertig war, nass geschwitzt vor der Haustür stand und versucht hab den Schlüssel irgendwie darein zu kriegen. Zum Glück war mein Freund noch zu Hause… Zusammengefasst gibt es bei mir also immer den Check: Handy, Kopfhörer, Schlüssel, Tempo, Bonbon! Und dann kann es losgehen 🙂

Wenn ich einen langen Lauf mache und es heiß ist, stecke ich mir auch noch etwas Kleingeld ein. Damit ich mir zur Not unterwegs noch etwas zu trinken kaufen kann!

Hast du auch so Macken? Ich bezeichne es grade mal bewusst als Macke, weil die Hälfte meiner Dinge sind nur was für die Psyche und kommen auch gar nicht zum Einsatz. Aber trotzdem sind sie meine ständigen Wegbegleiter beim Laufen…